Sie bauen Ihr Traumhaus

Bis es steht, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Sie wollen bauen? Dann müssen Sie einige Dinge bedenken. Einige davon bereits lange bevor es auf der Bau­stelle richtig los­geht. Schon die Wahl des Grund­stücks und die Ent­schei­dung über Haustyp, Däm­mung und Hei­zung sind von vielen Fak­toren abhängig. Unsere Ener­gie­be­ra­tung kann Ihnen hier wert­volle Tipps geben. Alle wich­tigen Anträge finden Sie außerdem in unserem Down­load-Bereich.

Vor­ar­beit – bevor der Grund­stein gelegt ist

Noch bevor die Bau­ar­beiten los­gehen können, müssen Sie zahl­reiche Dinge beachten. Von der Aus­wahl des Bau­grund­stücks über die Finan­zie­rung bis zu den Hand­wer­kern – all dies sollten Sie recht­zeitig vorher angehen.

Bau­grund­stück aussuchen

Zunächst müssen Sie sich klar werden, wo Sie bauen wollen und wie Sie das Bau­vor­haben finan­zieren wollen. Die Lage und Größe des Grund­stücks müssen sowohl Ihren Ansprü­chen genügen als auch für Sie bezahlbar sein. Hin­weise hierzu finden Sie in der Boden­richt­wert­karte der Gemeinde Sinz­heim. Hier sollten Sie auch die Frage nach der Wert­ent­wick­lung in Zukunft nicht außer Acht lassen. Die ver­füg­baren Bau­flä­chen der Gemeinde sind auf einer eigenen Web­site vermerkt.

Eben­falls eine Rolle bei der Grund­stücks­aus­wahl sollte der Wet­ter­ein­fluss spielen: In unge­schützten Lagen kühlt ein Haus leichter aus und muss even­tuell stärker beheizt und besser gedämmt werden. Liegt das Bau­grund­stück am Hang, sollte der Ver­lauf der Sonne wäh­rend des Tages bedacht sein.

Tipp: Um alle Facetten des Grund­stücks zu kennen, sollten Sie das Bau­grund­stück auch unter der Woche besich­tigen. Manche Rah­men­be­din­gungen (Ver­kehrs­auf­kommen, Ein­flüsse von Gewer­be­be­trieben in der wei­teren Nähe) sind dann rea­lis­ti­scher zu beur­teilen als am Wochenende.

Bau­fi­nan­zie­rung klären

Die Bau­fi­nan­zie­rung sollten ange­hende Haus­be­sitzer bereits vor dem Grund­stücks­kauf durch­denken und die ver­schie­denen Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten gegen­ein­ander abwägen. Außerdem sollten Sie genü­gend Reserven bilden. Wie viel das genau ist, vari­iert. Die Grund­er­werbs­steuer bei­spiels­weise ist in jedem deut­schen Bun­des­land unter­schied­lich hoch. In Baden-Würt­tem­berg beträgt sie aktuell 5 Pro­zent (Stand: Dezember 2018).

Mit dem Erwerb des Grund­stücks sind längst nicht alle Kosten erle­digt. Zum reinen Kauf­preis addieren sich die reinen Kauf­ne­ben­kosten, wie bei­spiels­weise Kosten für den Grund­buch­ein­trag oder die Notar­kosten. Mög­li­cher­weise kommen noch Erschlie­ßungs­kosten (Anschluss an Kana­li­sa­tion, Wasser, Gas und Strom) hinzu.

Haus­pla­nung festlegen

Rei­hen­haus oder frei­ste­hendes Haus, Fer­tig­haus oder Mas­siv­haus, Nied­rig­ener­gie­haus oder doch nur Wär­me­däm­mung? Wenn Sie es noch nicht wissen, müssen Sie spä­tes­tens jetzt die Ent­schei­dung für eine Bau­weise treffen. Dabei helfen Kata­loge der Anbieter und/oder ein Besuch in einem Musterhauspark.

Bedenken Sie, dass diese Ent­schei­dung auch in vielen Jahren noch rele­vant für Sie sein wird. Spe­ziell die Fragen nach der Däm­mung, der Hei­zungs­an­lage oder der Ver­gla­sung der Fenster könnten zwar am Anfang eine Mehr­in­ves­ti­tion bedeuten, Ihnen aber lang­fristig hohe Ein­spa­rungen bringen.

Bau­partner auswählen

Sie wollen schlüs­sel­fertig bauen? Dann ent­scheiden Sie sich für einen Bau­träger oder einen Fer­tig­haus­her­steller. Dieser küm­mert sich sowohl um Orga­ni­sa­tion als auch um die Pla­nung. Der Unter­schied zwi­schen Bau­träger und Fer­tig­haus­her­steller: Ein Bau­träger orga­ni­siert meist auch das Grund­stück und baut in der Regel vor Ort. Ein Fer­tig­haus­her­steller ist dagegen nicht in die Grund­stück­suche ein­ge­bunden. Er pro­du­ziert in einer Halle die Haus­teile vor und setzt diese auf dem von Ihnen gewählten Areal zusammen. Gemein­sam­keit: Sie haben nur einen Ver­trags­partner und schließen in der Regel einen Ver­trag über einen Fest­preis ab.

Tipp: Sie sollten nach Refe­renz­ob­jekten fragen und sich im Falle einer Insol­venz des Bau­part­ners ver­trag­lich absichern.

Eigene Hand­werker suchen

Die erste Alter­na­tive zum schlüs­sel­fer­tigen Bauen: Die Hand­wer­ker­suche in Eigen­regie. Der per­sön­liche Auf­wand ist zwar um einiges höher, dafür können Sie Ihre eigenen Vor­stel­lungen viel­leicht besser umsetzen. Achten Sie auch hier auf die Erfah­rung der Bau­firmen mit ähn­li­chen Pro­jekten, spre­chen Sie even­tuell mit ehe­ma­ligen Kunden und fragen Sie im Bekann­ten­kreis nach Erfah­rungen. Extrem güns­tige Ange­bote sind oft ein Zei­chen für man­gelnde Qua­li­fi­ka­tion der Mitarbeiter.

Selbst aktiv werden

Die zweite Alter­na­tive: Die Eigen­leis­tung. Bei einer Beschrän­kung auf die klas­si­schen Heim­werker-Arbeiten liegt das Ein­spar­po­ten­zial zwar oft nur bei rund zehn Pro­zent – doch in Anbe­tracht der Gesamt­kosten ist das schon einiges. Bei Tätig­keiten wie Wände strei­chen oder Fliesen ver­legen können viele Heim­werker selbst ihren Teil beitragen.

Auf­gaben wie die elek­tri­sche Ver­ka­be­lung oder den Einbau sani­tärer Anlagen sollten Sie nur dann selbst über­nehmen, wenn Sie Fach­wissen in diesem Bereich haben. Ein Was­ser­rohr­bruch durch zu enge Rohre macht die Ein­spa­rungen im Nach­hinein schnell wieder zunichte. Eine Alter­na­tive zur Eigen­leis­tung von Grund auf kann even­tuell die Pla­nung eines Aus­bau­hauses sein. Das bedeutet, dass nur der Rohbau errichtet wird. Für den kom­pletten Innen­ausbau sind Sie selbst zuständig.

Ener­gie­ef­fi­zienz sicherstellen

Als Grund­regel gilt: Je kom­pakter ein Haus gebaut ist, desto nied­riger ist sein Ener­gie­ver­brauch. Alle Bau­teile, die aus dem eigent­li­chen Bau her­aus­ragen, stellen poten­zi­elle Wär­me­brü­cken dar. Damit können Win­ter­gärten, Bal­kone oder Erker die Effekte einer guten Däm­mung schnell ver­rin­gern. Glei­ches gilt für kom­pli­zierte Dach­kon­struk­tionen. Bei der Aus­wahl der Dach­form ist zu bedenken, ob unter dem Dach Wohn­raum ent­stehen soll oder nicht.

Ein wich­tiger Punkt bei der Ener­gie­ef­fi­zienz ist die Wär­me­däm­mung. Wel­ches Dämm­ma­te­rial wollen Sie für die Fas­sade nutzen, wie groß sollen die Fenster werden, womit wird das Dach gedeckt? Zwar gehen bis zu 40 Pro­zent der Wär­me­ver­luste über die Haus­wand, aber auch die Däm­mung des Kel­lers oder der Was­ser­lei­tungen sollte gut durch­dacht sein. Die Ener­gie­be­ra­tung der Gemein­de­werke Sinz­heim kann Ihnen hier wert­volle Tipps lie­fern. Nicht ver­gessen: Lassen Sie den Ener­gie­aus­weis von Ihrem Archi­tekten des Ver­trauens oder von einem zer­ti­fi­zierten Ener­gie­be­rater ausstellen.

Raum­auf­tei­lung festlegen

Bereits zu Beginn der Bau­pla­nung sollten Sie dar­über nach­denken, wie Sie die Räume später nutzen wollen und was Ihnen beson­ders wichtig ist. Wer im Schlaf­zimmer Wert auf einen begeh­baren Klei­der­schrank legt, sollte mit mehr Stau­raum planen. Und mit zuneh­mendem Alter der Kinder wird ihr Platz­be­darf größer. Des­halb sollten Sie im Kin­der­zimmer genug Raum für einen Schreib­tisch und ein breites Bett vorsehen.

Machen Sie sich bereits bei der Haus­pla­nung Gedanken über die spä­tere Ein­rich­tung. Wenn Sie große Wand­re­gale oder Schränke haben, brau­chen Sie dafür auch ent­spre­chende Stell­fläche. Wollen Sie einen Kamin ein­bauen, soll es ein zen­trales Wohn­zimmer geben oder eher eine große Küche mit Platz für einen Ess­tisch? Wo soll später die Wasch­ma­schine stehen?

Tipp: Bedenken Sie die Aus­rich­tung der Räume: Ein Wohn­zimmer, das nach Süd­westen zeigt, wird abends sonnig erhellt. Ein Ess­zimmer in Rich­tung Osten bekommt dafür die Mor­gen­sonne zum Früh­stück ab. Denken Sie auch daran, dass son­nige Räume im Sommer schnell warm werden können, wäh­rend Zimmer im Norden im Winter früher Beleuch­tung benötigen.

Mate­ria­lien kompatibel?

Wel­ches Mate­rial wird für die Dach­kon­struk­tion, die Außen‑, die Innen­wände oder den Keller benutzt? Klären Sie diese Fragen mit Ihren Experten. Denn viele Kom­bi­na­tionen sind mög­lich, aber nicht alle passen zusammen.

Neben den Mate­ria­lien für die ein­zelnen Bau­teile sollten auch Dämm­stoffe und Abdich­tung auf­ein­ander abge­stimmt werden. Daher sollten Sie sich gut beraten lassen und auch selbst aus­giebig infor­mieren. Spe­ziell, wenn Sie meh­rere unab­hän­gige Hand­werks­be­triebe enga­gieren, sind Sie selbst ver­ant­wort­lich, dass alles zusammenpasst.

Bau­ver­trag formulieren

Das wich­tigste Doku­ment beim Hausbau ist der Bau­ver­trag. Und der wich­tigste Teil davon ist die Bau- und Leis­tungs­be­schrei­bung. In ihr ist die Bau­aus­füh­rung gere­gelt, bis ins kleinste Detail.

Damit es im Lauf des Bau­pro­jekts nicht zu Kon­flikten zwi­schen den Ver­trags­part­nern kommt, sollten die ver­bauten Mate­ria­lien und Aus­stat­tungs­de­tails so genau und ver­ständ­lich wie mög­lich beschrieben werden. In der Beschrei­bung sollte exakt gere­gelt sein, wer für Umfang und Qua­lität der ver­ein­barten Bau­leis­tung haftet. Sie sollte außerdem den Fir­men­namen, die genaue Anschrift und die Geschäfts­füh­rung oder einen ver­ant­wort­li­chen Ansprech­partner festhalten.

Strafen und Zahlungsplan

Im Bau­ver­trag sind die Ver­trags­strafen bei Leis­tungs­ver­zö­ge­rung gere­gelt. Wenn der Dienst­leister Schuld an der Ver­zö­ge­rung hat, werden diese Strafen fällig. Ist höhere Gewalt (Sturm, Gewitter etc.) im Spiel, kann er nicht belangt werden. Solche Schäden deckt eine Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung ab.

Teil des Bau­ver­trags ist in der Regel ein Zah­lungs­plan. Darin werden die Über­wei­sungen an den Bau­träger gestaf­felt. Kop­peln Sie diese an den Bau­fort­schritt. Das heißt: Gezahlt wird erst dann, wenn die jeweils vor­ge­se­hene Bau­stufe erreicht wurde.

Feste Ter­mine setzen

Der Bau­ver­trag sollte Bau­be­ginn, maxi­male Bau­zeit und den Zeit­punkt der End­ab­nahme explizit regeln. Fest­ge­legt werden diese meist vom pla­nenden Archi­tekten. Durch feste Ter­mine können die am Bau betei­ligten Fach­firmen koor­di­niert werden. Eine Ver­zö­ge­rung betrifft nicht nur Sie, son­dern auch den nächsten Dienst­leister, der seine Arbeits­kräfte länger als geplant an einer Bau­stelle ein­setzen muss. Das heißt: Sowohl die Zeit- als auch die Kos­ten­pla­nung wird gesprengt.

Bau­grund­un­ter­su­chung machen

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie vor Bau­be­ginn eine Bau­grund­un­ter­su­chung durch­führen. Vor allem, wenn Sie einen Keller oder eine Zis­terne errichten wollen. Die Unter­su­chung gibt Aus­kunft über die Boden­be­schaf­fen­heit. Diese müssen Sie für den Bau eines Kel­lers und die erfor­der­li­chen Abdich­tungs­maß­nahmen kennen. Ein Gut­achter unter­sucht die Trag­fä­hig­keit und weist auf Schichten- oder Grund­wasser sowie auf even­tu­elle Boden­ver­un­rei­ni­gungen hin. Das Gut­achten sichert das Bau­vor­haben ab, da der Bau­grund in Deutsch­land Bau­her­ren­ri­siko ist.

In der Regel werden solche Unter­su­chungen von pri­vaten geo­lo­gi­schen Büros durch­ge­führt. Eine Aus­wahl finden Sie im Netz­werk Geonet. Wie viel dieses Gut­achten kostet, lässt sich schwer bezif­fern, es vari­iert nach Region. Sie sollten aber mit einem nied­rigen vier­stel­ligen Betrag rechnen.

Dann geht es end­lich los – der Bau beginnt

Der große Tag ist da, Sie legen den Grund­stein. Doch bis zur Ein­wei­hungs­feier ist es noch ein weiter Weg. Je genauer Sie die ein­zelnen Sta­dien im Blick behalten, desto besser sind Sie vor unan­ge­nehmen Über­ra­schungen geschützt. Spe­ziell wenn Sie Teile des Aus­baus selbst über­nehmen wollen, sollten Sie den Zeit­plan sehr genau verfolgen.

Zustän­dig­keiten regeln

Noch vor Bau­be­ginn kann es zu Unstim­mig­keiten kommen, vor allem dann, wenn Sie etwas über­sehen haben. Daher sollten Sie sämt­liche Details im Bau­ver­trag mit Ihrem Bau­partner abstimmen. Darin sollte auch gere­gelt sein, dass Ihre Kosten für den Ver­brauch von Bau­strom  und Bau­wasser begrenzt werden. Genauso, wer beides bei den Gemein­de­werken Sinz­heim bean­tragt. Wer küm­mert sich um die Miet­toi­letten? All das sollten Sie vor Bau­be­ginn klären.

Tipp: Besich­tigen Sie mit Ihrem Bau­partner vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung das Bau­grund­stück und nehmen Sie ein Bau­stel­len­pro­to­koll auf.

Betreutes Bauen

Falls Sie Zweifel am Bau­fort­schritt oder der Bau­aus­füh­rung haben, sollten Sie einen unab­hän­gigen Experten zu Rate ziehen. Ein Bau­sach­ver­stän­diger berät den Bau­herren vor Beginn des Baus, begleitet ihn wäh­rend­dessen und über­wacht den Baufortschritt.

Dieser Schritt ist nicht günstig, lohnt sich aber auf den gesamten Hausbau gesehen – spe­ziell, wenn Sie selbst keine Erfah­rung in Bau­fragen haben. Nach­träg­li­cher Streit vor Gericht, woran Ver­zö­ge­rungen nun lagen, sind oft mit viel Zeit- und Geld­auf­wand ver­bunden. Diese sparen Sie, wenn Sie direkt wäh­rend der Bau­phase die ein­zelnen Schritte kon­trol­lieren lassen.

Ver­sor­gung sicherstellen

Ein Haus steht ja in der Regel nicht frei in der Land­schaft, son­dern wird in die vor­han­dene Infra­struktur inte­griert. Denken Sie also daran, sich recht­zeitig um die Ver­bin­dung zu kümmern.

Strom, Gas und Wasser

Den Was­ser­an­schluss können Sie bei den Gemein­de­werken Sinz­heim bean­tragen. Auch der Strom­an­schluss wird bei uns in Auf­trag gegeben. Wenn Sie eine Gas­hei­zung planen, brau­chen Sie außerdem einen Anschluss an das Gas­netz.

TV und Telekommunikation

Haben Sie sich schon um einen TV-Anschluss geküm­mert? Je nachdem, ob Sie eine Satel­li­ten­schüssel oder Kabel­fern­sehen planen, müssen Sie nicht nur die eigent­liche Anbin­dung, son­dern auch die Ver­tei­lung im Haus im Auge behalten. Das­selbe gilt für Telefon und Internet.

Wün­schen Sie einen Anschluss an das Glas­fa­ser­netz, sollten Sie schon beim Bauen die Ver­bin­dungen inner­halb des Hauses mit­be­rück­sich­tigen. Denn das Glas­fa­ser­kabel wird nur bis zu Ihrem Keller ver­legt – die Ver­ka­be­lung inner­halb des Hauses ist unab­hängig davon. Und hier kann eine güns­tige Lei­tung das schnelle Internet leicht wieder langsam machen.

Bau­pro­jekt dokumentieren

Im Laufe eines Bau­vor­ha­bens werden zahl­reiche Ent­schei­dungen getroffen, von der Grund­stücks­aus­wahl über die Finan­zie­rung bis hin zur Haus­pla­nung. Auch nach Beginn der Bau­ar­beiten können Sie sich leider nicht ent­spannt zurück­lehnen. Es lohnt sich, wäh­rend des Baus regel­mäßig auf der Bau­stelle zugegen zu sein und den Bau­fort­schritt zu doku­men­tieren. Auf diese Weise kann unter anderem der Ver­lauf von Rohren und Lei­tungen später im Bedarfs­fall besser nach­voll­zogen werden.

Tipp: Doku­men­tieren Sie Ihr Bau­pro­jekt mit nicht nur mit Unter­lagen (bspw. sämt­li­chen Ver­trags­pa­pieren mit den beauf­tragten Firmen), son­dern auch mit Fotos. Auch wenn Sie später Regale anbringen wollen, sind Sie für die Bilder der elek­tri­schen Lei­tungen in der Wand dankbar.

Finale Abnahme der Leistung

Ob Dach­de­cker, Glaser oder Tief­bau­un­ter­nehmen – ist einer Ihrer Hand­werks­be­triebe fertig mit seinem Auf­ga­ben­pensum, sollten Sie eine förm­liche Abnahme ver­ein­baren. Sie (oder noch besser Ihr Bau­gut­achter) prüfen, ob alle ver­ein­barten Leis­tungen umge­setzt sind und ob die Qua­lität stimmt. Diesen Schritt sollten Sie schon beim Ver­trags­ab­schluss ein­planen und fest­legen, dass die Zah­lung erst nach der Abnahme geleistet wird. Sollte es zu diesem Zeit­punkt noch Mängel geben, können Sie dem Bau­un­ter­nehmen eine Frist zur Besei­ti­gung einräumen.

Bei einem schlüs­sel­fer­tigen Haus brau­chen Sie diesen Schritt nur einmal tun, bei der End­ab­nahme. Da Sie hier aber weniger Kon­trolle über die ein­zelnen Bau­ab­schnitte hatten, ist es umso wich­tiger, dass Sie einen unab­hän­gigen Experten hin­zu­ziehen. Denn er kann sehr viel besser auf ver­steckte Mängel und unsicht­bare Details achten, die Ihnen selbst viel­leicht erst Jahre später auf­fallen. Schließ­lich hängt von diesem Tag viel ab: Die Ver­jäh­rungs­frist beginnt, Zah­lungen werden fällig, der Einzug will geplant werden. Also scheuen Sie sich nicht, jede ver­meint­liche Klei­nig­keit sorg­fältig zu prüfen und schrift­lich festzuhalten.

Geschafft – das Haus ist fertig

Und dann ist der große Moment gekommen: Sie haben ein eigenes Haus. Viel­leicht sieht es auf den ersten Blick noch nicht son­der­lich wohn­lich aus, spe­ziell der Garten ist oft nach dem Bau weniger attraktiv. Aber Sie können end­lich ein­ziehen. Ein paar Dinge sollten Sie jetzt trotzdem noch bedenken.

Recht­zeitig Woh­nung kündigen

Wenn Sie bisher in einem Haus oder einer Woh­nung zur Miete wohnten, sollten Sie daran denken, den Miet­ver­trag zum rich­tigen Zeit­punkt zu kün­digen. Spe­ziell bei län­geren Kün­di­gungs­fristen ist es wichtig, dass Ihr Haus dann auch fertig ist. Planen Sie lieber einen kleinen Puffer ein, falls es Ver­zö­ge­rungen am Bau gibt.

Prüfen Sie auch den Miet­ver­trag bezüg­lich Ihrer Pflichten. Müssen Sie die Woh­nung strei­chen oder einen Nach­mieter suchen? Auch dafür sollten Sie Zeit einplanen.

Umzug vor­be­reiten

Der Umzug aus Ihrem alten Zuhause in Ihr neues steht an. Also müssen Sie alles ver­pa­cken und trans­por­tieren. Wollen Sie ein Umzugs­un­ter­nehmen beauf­tragen oder mit Hilfe von Freunden umziehen? Sorgen Sie für aus­rei­chend Umzugs­kisten und Helfer. Zum Thema Umzug haben wir noch wei­tere Tipps für Sie gesammelt.

Häufig ist das neue Haus weit größer als die bis­he­rige Woh­nung. Mög­li­cher­weise fehlen Ihnen noch Möbel oder Sie erschre­cken über das Echo in den leeren Räumen. Keine Sorge, in der Regel füllen sich leere Räume schneller als gedacht. Sie können schon Monate vor dem Umzug in Möbel­häu­sern nach dem Gewünschten schauen – oft sind die Lie­fer­fristen recht lang. Manche Unter­nehmen bieten an, die Möbel bis zum Einzug im Lager zu behalten. Auch eine neue Küche muss oft lange vor der Lie­fe­rung aus­ge­sucht werden.

Haus gründ­lich trocknen

Auch wenn das Haus fertig aus­sieht: Fri­scher Putz, Wand­farbe und Est­rich brau­chen aus­rei­chend Zeit zum Trocknen – spe­ziell im Winter. Des­halb sollten Sie nach dem Ende der Bau­maß­nahmen drei bis vier Wochen lang das Haus beheizen und täg­lich min­des­tens dreimal zehn Minuten Stoß­lüften. Öffnen Sie die Fenster weit, lassen Sie fri­sche Luft in alle Räume und schließen Sie dann alles wieder zu. Die Fenster zu kippen reicht nicht aus, dann ist der Luft­aus­tausch zu gering und es besteht die Gefahr, dass das Haus auskühlt.

In man­chen Räumen kann es nötig sein, einen spe­zi­ellen Ent­feuchter zu nutzen. Spe­ziell im Keller, unter dem Dach und im Bad kann sich Feuch­tig­keit hart­nä­ckig halten. Im Zwei­fels­fall sollten Sie den Tro­cken­grad pro­fes­sio­nell über­prüfen lassen. Denn feuchte Stellen können irgend­wann zu Schim­mel­bil­dung führen – was auch ein Gesund­heits­ri­siko darstellt.

Ver­träge abschließen und Anträge stellen

Was brau­chen Sie in Ihrem neuen Eigen­heim? Vor allem Licht, Wasser und Wärme. Denken Sie also daran, einen Strom­ver­trag für die neue Adresse abzu­schließen. Haben Sie keinen Ver­trag, werden Sie auto­ma­tisch von den Gemein­de­werken Sinz­heim ver­sorgt, da wir der Grund­ver­sorger der Gemeinde sind. Sie werden also nicht im Dun­keln stehen. Auch die Was­ser­ver­sor­gung über­nehmen wir auto­ma­tisch. Wenn Sie eine Ölhei­zung besitzen, sollten Sie daran denken, recht­zeitig den Tank zu füllen.

Mehr Gedanken sollten Sie sich um die Tele­kom­mu­ni­ka­tion machen: Wie viele Tele­fon­num­mern brau­chen Sie, welche Geschwin­dig­keit soll das Internet haben? Wenn Sie Kabel­fern­sehen gewählt haben, müssen Sie auch hier einen Ver­trag abschließen. Und selbst­ver­ständ­lich wollen all diese Ver­träge für die bis­he­rige Woh­nung gekün­digt werden.

Denken Sie außerdem daran, sich beim Ein­woh­ner­mel­deamt umzu­melden und die Müll­ent­sor­gung anzumelden.

Haus beziehen

Die Möbel kommen ins neue Haus. Jetzt müssen sie auf­ge­baut werden, Lampen auf­ge­hängt, Löcher in die Wände gebohrt werden. Richten Sie sich ein und freuen Sie sich, am Ende Ihrer Reise ange­kommen zu sein. Das Pro­jekt Bauen ist für Sie abge­schlossen – Will­kommen im Pro­jekt Eigenheim.

Kun­den­ser­vice
Gemein­de­werke Sinzheim
Müll­ho­fener Str. 22
76547 Sinzheim

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