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BDEW zu Vor­würfen der Intrans­pa­renz bei Netzentgelten

07.09.2018 All­ge­mein

Zu den in der Ana­lyse der Agora Ener­gie­wende erho­benen Vor­würfen gegen Intrans­pa­renz bei den Netz­ent­gelten erklärt Stefan Kap­ferer, Vor­sit­zender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Zu den in der Ana­lyse der Agora Ener­gie­wende erho­benen Vor­würfen gegen Intrans­pa­renz bei den Netz­ent­gelten erklärt Stefan Kap­ferer, Vor­sit­zender der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

“Die Netz­be­treiber unter­liegen einer detail­lierten Kos­ten­prü­fung durch die Regu­lie­rungs­be­hörden. Dar­über hinaus werden die Bilanzen der Netz­be­treiber von unab­hän­gigen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaften tes­tiert. Die Vor­würfe einer angeb­li­chen Intrans­pa­renz sind daher nicht nach­voll­ziehbar. Zumal eine Ver­öf­fent­li­chung sen­si­bler Ein­zel­daten ver­fas­sungs­recht­lich gar nicht zulässig wäre.

Im Übrigen sind die Strom­­netz-Ent­­­gelte für Haus­halts­kunden Anfang 2018 im Schnitt um 3,2 Pro­zent gesunken. Im Ver­lauf der letzten 12 Jahre sind sie ins­ge­samt um gerade einmal 13,9 Pro­zent gestiegen. Das ent­spricht einer durch­schnitt­li­chen jähr­li­chen Stei­ge­rung um gerade einmal 1,16 Pro­zent und liegt damit unter­halb der Ent­wick­lung der Inflationsrate.

Dabei sind mas­sive Inves­ti­tionen in den Aus- und Umbau der Netze erfor­der­lich — vor allem für die Inte­gra­tion der Erneu­er­baren ins Ener­gie­system und die Auf­rüs­tung der Ver­teil­netze für die Elek­tro­mo­bi­lität. All das erfor­dert Mil­­li­arden-Inves­­ti­­tionen. Hinzu kommen die Kosten für die Instand­hal­tung der bereits bestehenden rund 1,8 Mil­lionen Netzkilometer.”

Quelle: BDEW